17. Dezember
Nach dem Blick in die deutsche Nachkriegsgeschichte gestern geht es heute mit einem Werk weiter, das sich – ganz anders, aber ebenso eindrucksvoll – mit Identität, Herkunft und gesellschaftlichem Selbstverständnis auseinandersetzt:
„Oststolz“ von Alexander Prinz
In „Oststolz“ setzt sich Alexander Prinz mit seiner eigenen Biografie und der ostdeutschen Identität auseinander – offen, reflektiert und mit einem besonderen Gespür für Zwischentöne. Er beschreibt Wege zwischen Vorurteilen und Wirklichkeit, zwischen persönlicher Prägung und gesellschaftlicher Wahrnehmung. Ein kluges, ehrliches Buch über Herkunft, Selbstbewusstsein und darüber, was es bedeuten kann, aus dem Osten zu kommen.
Eine starke, moderne Ergänzung nach dem historischen Blick des gestrigen Tages.
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